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Kundalini-Mantras chanten

18. Aug.
5 Min. Lesezeit
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Als ich vor einigen Jahren mit Kundalini-Yoga angefangen habe, entdeckte ich meine Leidenschaft fürs Yoga.

 

Es gibt ja unzählige Stil-Richtungen im Yoga. Kundalini ist eine davon. Eine sehr ganzheitliche. Es geht weniger um die Fitness, als viel mehr um die Vereinigung von Körper und Geist.

 

Ein Teil des Kundalini-Yoga besteht aus dem Chanten von Mantras. Diese Kundalini-Mantras können mehrsilbige Wörter oder auch ganze Texte sein. Allesamt in Sanskrit. Zum Teil werden englische Passagen in die Mantra-Meditationen eingebaut, wie in meinem Lieblings-Mantra "Mera Baid".

 

Beim Chanten der Mantras geht es darum, einen meditativen Zustand zu erlangen. Ich persönlich habe meine Leidenschaft dafür entdeckt und habe eine Zeitlang jeden Tag mindestens ein Mantra in mein Morgen- oder Abend-Ritual eingebaut. Es hilft mir, herunterzufahren und im Hier und Jetzt anzukommen.

 

Allerdings kam irgendwo der Punkt, wo ich dieses Tool nicht mehr nutzte. Ich habe es regelrecht vergessen. Als es mir vor einiger Zeit wieder einfiel, als ich meine Spotify-Playlist sah, wurde mir beim puren Gedanken daran richtig übel. Es hat mich komplett überfordert und überlastet.

 

Die Playlist habe ich gelassen. Meine laminierten Songtextblätter auch.

 

Bis vor einigen Monaten, wo ich dachte: Jetzt hab ich das 5 Jahre nicht mehr genutzt und es bereitet mir nur Stress - weg damit. Das Tool passt nicht mehr zu mir.

 

Wie man sich täuschen kann.

 

Einige Wochen später ging's mir mental irgendwie nicht gut. Ich habe an mir, meinem Leben und meiner Zukunft gezweifelt. In mir all diese tiefen Wünsche, die sich im Aussen nicht zu manifestieren schienen. Ich fühlte mich blockiert und wieder einmal komplett reizüberflutet - etwas, das mir öfter im Leben passiert und das du vielleicht auch schon in anderen Beiträgen von mir gelesen hast.

 

Auf jeden Fall hat mir meine Intuition gesagt, ich soll ein Mantra chanten.

 

In mir drin war das noch verbunden mit Übelkeit, Stress und Abwehr - wie die letzten Jahre.

 

Aber es liess mir keine Ruhe und einige Tage später chantete ich eins der Mantras.

 

OMG. Ich hatte vergessen, was für eine Power das hat. Wie transformativ das war. Am nächsten Tag war das Grob-Konzept für Soulyverse geboren.

 

Ich hatte neue Power, Positivität und Klarheit.

 

Instant habe ich mich mit Gemini - KI, I know - ausgetauscht und gefragt, wie kann das sein, dass ich das jahrelang super gerne gemacht habe, dann gar nicht mehr und mir beim blossen Gedanken daran übel wurde und jetzt das?

 

Die Antwort war so simpel wie glasklar. Nachdem das Tool mir in einer Phase meines Lebens Struktur und Halt gab, bin ich zu einer weiterentwickelten Persönlichkeit herangereift, die neue Herausforderungen im Leben zu meistern hatte. #Adenomyose - um nur eins davon zu nennen. Mein System war zu der Zeit komplett überfordert, in ständiger Panik und Fight-or-Flight-Modus, und ein Mantra zu chanten wäre einfach zu viel, zu überfordernd und zu intensiv gewesen für mich zu dieser Zeit. Mein System brauchte Ruhe, keine Transformation. Doch als mein Nervensystem wieder ruhiger wurde, war es Zeit für einen nächsten Schritt. Und da sind wir jetzt. Wenn auch nicht mehr täglich, nutze ich das Mantra-Chanten als intuitives Tool, wann immer ich das Gefühl habe, dass ich es brauche.

 

Jedem Mantra wird seine ganz eigene Bedeutung nachgesagt. So steht das Mantra "Mera Baid" zum Beispiel für physische Gesundheit. Natürlich findet mein Verstand das super spannend und will oft Mantras danach aussuchen.

 

Doch meine innere Frequenz sagt mir immer ganz genau, welches Mantra ich gerade brauche. Nämlich genau das, was mir als Allererstes durch den Kopf läuft.

 

So mache ich genau das. Klar, am Anfang, wenn du es noch nicht kennst, kann dir auch kein Mantra durch den Kopf laufen. Daher meine Empfehlung: Versuche einfach intuitiv hineinzufühlen, welches dich gerade anspricht, mach das, und du wirst mit der Zeit die Mantras kennen und intuitiv spüren, welches du brauchst.

 

Auf Spotify habe ich dazu eine Playlist mit meinen liebsten Mantras erstellt, die ich regelmässig chante. Du kannst sie gerne nutzen oder deine eigene zusammenstellen. Es gibt noch mehr Mantras, und es gibt sie auch in diversen Ausführungen. Das sind einfach meine liebsten, mit denen ich arbeite.

 

Und weil es unangenehm ist, die Texte immer auf irgendwelchen mit Werbung vollgepackten Seiten abzulesen während dem Chanten - was das Unterbewusstsein auch wieder ablenkt -, habe ich mir ein PDF zusammengestellt, das man auf dem Laptop oder noch besser ausgedruckt - Struktur-Junkie-Level wie ich sogar laminiert - bei sich haben kann, wenn der Song im Background läuft, zum Mitchanten.

 

Denn es ist super wichtig, zunächst einmal, die Worte korrekt auszusprechen. Denn jedes Wort steht für eine individuelle Bedeutung, die das Mantra und dessen Frequenz ausmachen. Sprichst du es falsch aus, verliert es ein bisschen an Macht. Aber no pressure an dieser Stelle. Ich habe bis heute Mantra-Teile, die ich nicht richtig ausspreche. Passieren tut nichts Schlimmes. Wäre aber gut, wenn du es vor dir siehst und mit der Zeit lernst.

 

Zum anderen ist es am wirkungsvollsten, das Mantra laut auszusprechen. Also wirklich aktiv mitzuchanten, nicht nur zu hören. Denn jedes Mal, wenn du etwas nicht nur denkst, sondern laut aussprichst, entsteht eine Vibration in deinem Körper - eine Frequenz, die wiederum effektiver und wirkungsvoller zum gewünschten Ergebnis führt.

 

Doch was bedeutet eigentlich Chanten?

 

Chanten ist im Grunde nichts anderes als zu singen, jedoch versetzt du dich damit in einen meditativen Zustand, da du beim Chanten versuchst, die Vibration deiner Stimme im ganzen Körper zu spüren. Das kann man sehr gut mit dem Wort "Om" üben. Lege dazu deine Hände zunächst auf den Hals und spüre die Vibration des "Om". Lege sie dann auf deinen Brustkorb - spürst du es auch da? Gehe dann zu deinem Bauch. Kannst du die Vibration noch immer spüren? Wenn nicht, macht nichts. Das ist Übungssache. Doch es kann Wunder bewirken, wenn du es hinbekommst, die Vibration in deinem ganzen Körper zu spüren.

 

Was bringt mir denn das Chanten von Mantras?

 

  • Es hilft dir, deinen Körper besser zu spüren und wahrzunehmen

  • Es weckt Energien in dir und bringt stockende Energie in Fluss

  • Es kann helfen, deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren

  • Du sendest positive Botschaften ans Universum - je nachdem, welches Mantra du chantest, ist es mit einer anderen Botschaft verknüpft

  • Es ist eine wundervolle, heilsame Art der Meditation und eine tolle Achtsamkeitsübung

  • Du machst ein Gebet sowie Manifestations- und Meditationsarbeit zugleich und tust deinem Körper dazu noch etwas Gutes

 

Ich wünsche dir nun ganz viel Spass beim Chanten dieser wundervollen, heilenden Kundalini-Mantras.

 

P.S. Falls du Lust hast, mal die Vibration von Klängen in deinem ganzen Körper zu spüren, kannst du dir jederzeit eine Souly Sound Session buchen. Da arbeite ich mit Klanginstrumenten, um die Balance in Körper, Geist, Seele und Energie-System wieder herzustellen. Und glaub mir: Du spürst die Vibration.


1. Termin - Souly Sound Session
CHF 188.00
1 Std. 30 Min.
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